HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN
Worin besteht der Vorgang der ELEKTRO-OSMOSE?
Elektro-Osmose ist jener Vorgang, der in Folge eines zusätzlich hinzugefügten Unterschiedes des elektrischen Potentials entsteht. Der Vorgang selbst hängt von der Form und der Art der eingesetzten Mittel zur Potentialverschiebung sowie von der Art der gelösten Teilchen ab. Er findet statt in einer Bewegung des Dispergens des Kolloidsystems im Verhältnis zum Dispersat. Der Vorgang findet auf halbdurchlässigen Membranen statt, die für das Dispersat undurchlässig sind und es auf ihrer Oberfläche fixieren, während sich das Dispergens unter dem Einfluss eines elektrischen Feldes bewegt.
Was ist kapillares Aufsteigen?
Gemäuer von Altbauten haben in der Regel keinerlei Isolierung, weder eine horizontale noch eine vertikale bzw. ihre Isolierung ist oft beschädigt. Das Problem fehlender oder schadhafter Isolierung betrifft auch Neubauten, bei denen es wegen architektonischer oder anderer Konstruktionsfehler (Baufehler) zur kontinuierlichen Durchfeuchtung des Mauerwerks kommt. Eine vertikale oder horizontale Isolierung beugt der Aufnahme von Grundwasser ins Fundament von Gebäudemauern vor. Ist sie nicht vorhanden oder beschädigt, dringt das Wasser in die Luftkanälchen des Baumaterials ein. Die Zahl der Kanälchen, die kapillare Kanäle (Kapillare) genannt werden, hängt von der porösen Struktur des Baumaterials ab. Ziegel, Kalkstein sowie Mörtel saugen das Wasser besonders gut auf, weil die Zahl der kapillaren Kanäle bis zu 25 % ihrer Masse ausmacht. In diesen Fällen verhält sich die Mauer beim Kontakt mit Wasser wie ein Schwamm – den Effekt bezeichnet man auch als „kapillares Aufsteigen“.
Was sind standardmäßige Methoden der Beseitigung kapillarer Feuchtigkeit?
Zu den Standardmethoden gehören:
Kristallinjektion – diese Methode besteht im Einbringen einer Lösung chemischer Mittel in vorher im Abstand von 10 – 15 cm unter einem bestimmten Winkel zum Fußboden gebohrte Löcher. Die Lösung dringt in die Wand ein und bildet nach der Kristallisierung eine Isolationsschicht.
Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass es schwierig ist, eine genaue und dichte Isolierung zu erreichen, vor allem wenn man es mit einem sehr feuchten, verschiedenartigen oder dicken Gemäuer zu tun hat. Wenn die Wand einen hohen Feuchtigkeitsgrad aufweist, besteht das Problem im Füllen der Kapillare mit der injizierten Lösung, weil sie bereits mit salzhaltigem Wasser gefühlt sind. Eine zusätzliche Ungewissheit stellt die Frage der Dauerhaftigkeit einer solchen Isolierung dar. Die Anwendung dieser Methode setzt keine Vorab-Trockenlegung oder Entsalzung des Gemäuers voraus.
Trennungen im Fundament – es gibt verschiedene Methoden der Trennung. Dazu gehören:
- Das Einsetzen von rostfreiem Metallblech. Bei dieser Methode führt man auf das sog. Band rostfreie Well- oder Faltenbleche ein, die senkrecht zur Mauerflucht laufen. Die Bleche werden mit Hilfe spezieller Pressen oder Pendelhämmer eingeführt. Für kurze Wandabschnitte oder Mauern bis zur Dicke von 40 cm verwendet man Drucklufthämmer.
- Die Methode der manuellen Durchtrennung von Ziegelmauern (bis zur Dicke von 60 cm) durch das Entfernen von Ziegeln.
- Die Methode der mechanischen Trennung als waagerechte Durchschneidung der Mauer mit einer Ketten-, Schnur- oder Kreissäge, eventuell auch mit einem Flüssigkeitsstrahl (zusammen mit Quarzsand) unter einem Druck von 35 MPa.
Diese Methoden sind mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden und ziehen hohe Kosten nach sich. Falls es Probleme mit der undichten horizontalen Isolierung gibt, muss man zusätzlich noch die Innenwände des Gebäudes durchtrennen. Ein wichtiger Punkt besteht dabei in der „Umgehung“ von im Gebäude vorhandenen Elektro-, Gas-, Wasser- und Abwasserleitungen. Diese Methode unterliegt somit generellen Beschränkungen. Wenn sich in der Mauer bzw. in jener Schicht, die durchschnitten werden soll, auch noch Steine befinden, erhöhen sich die Kosten der Arbeit. Wenn darin Metallelemente vorkommen, ist die Durchführung der Arbeiten unmöglich.
Die genannten Methoden haben weitere Nachteile. Sowohl bei der Injektion als auch bei der Durchtrennung wird das Gebäude nicht trockengelegt, sondern es wird lediglich der Zutritt weiterer Feuchtigkeit behindert. Zugleich wird die Feuchtigkeit eingeschlossen, die bereits in den Wänden vorhanden ist. Diese Feuchtigkeit wird zwar durch den natürlichen Prozess der Austrocknung beseitigt, aber dies kann lange dauern, in den Räumen können sich weiter Pilze entwickeln und der Modergeruch kann anhalten. Darüber hinaus sind alle oben beschriebenen Methoden invasive Methoden, d.h. sie bedingen mechanische Eingriffe in das trockenzulegende Gemäuer und verletzen die bisher stabile Konstruktion der Gebäude. Zudem sind diese Methoden mit vielen zusätzlichen Reinigungsarbeiten verbunden.
Warum ist es sinnvoll, das kabellose ELEKTRO-OSMOSE-VERFAHREN auszuwählen?
Das kabellose ELEKTRO-OSMOSE-VERFAHREN legt die Mauern trocken und verhindert nach der Trockenlegung, dass sie erneut feucht werden (das im Wasser enthaltene Salz kristallisiert und schließt die Kanälchen). Das Verfahren isoliert und ersetzt zugleich eine zusätzliche Isolierung. Zusätzlich sind die Kosten der Trockenlegung sehr niedrig im Vergleich zu den traditionellen Methoden.
Wie ersetzt das Elektro-Osmose-Verfahren die Isolierung?
Das ELEKTRO-OSMOSE-VERFAHREN drängt durch elektromagnetische Wellen mit entsprechender Form, Spannung und Frequenz kontinuierlich das Wasser aus dem Fundament und blockiert zugleich das erneute kapillare Aufsteigen von Feuchtigkeit.

